Dreadfleet Captains – Print on demand Expansion- Arrr!

Dreadfleet Captains – Print on demand Expansion- Arrr!


Bis jetzt erst in Englisch verfügbar, aber bei den Heidelbären in der Übersetzung, sind die Print on demand Erweiterungen für das WarhammerFantasy Rollenspiel in der dritten Edition. Über die Print on demands wurde bereits im Podcast der Söhne Sigmars in einer der früheren Folgen berichtet. Im Allgemeinen meine ich aus den Foren der AltenWelt und von FFG herausgehört zu haben, dass diese Erweiterungssets sehr beliebt sind, da sie einer bestimmten Karriere gute Erweiterungen bieten. Von den bis jetzt erschienenen PoDs ist Dreadfleet Captains aber das am wenigsten gemochten. Der Grund ist wohl, dass die anderen Sets mögliche Aktionen für die Spieler waren. Die Karten konnten also einfach benutzt werden. Dreadfleet Captains ist ein Set für den Spielleiter und benötigt Nacharbeit um eingesetzt zu werden, und da enttäuscht es ein bisschen. Gut fangen wir vorne an, der Inhalt.

Im Set sind:


·         4 Regelkarten

·         10 NPC Wertekarten

·         10 NPC Aktionskarten

·         10 NPC Aufstellerkarten

·         6 Ortskarten mit speziellen Regeln an Bord eines Schiffes


Am einfachsten einzusetzen sind die sechs Ortskarten für Orte an Bord eines Segelschiffes in der Warhammer Welt. Auf diese Karten werde ich auch zurückgreifen wenn ich für die Söhne Sigmars mein Kurzszenario einreichen werde. Die Orte sind dabei Dinge wie der Ausguck, die Takelage oder Unter Deck. Am lustigsten ist die Location auf dem Oberdeck und die Möglichkeit bei einem Chaos Stern über Bord zu gehen. Gefolgt von der Karte wenn man im Wasser um sein Leben paddelt.

Schwieriger wird die Verwendung der drei zehnerpakete. Es handelt sich um die zehn Kapitäne des Games Workshop Spiels Dreadfleet. Fünf Böse und fünf Gute, wobei Gute natürlich relativ zu sehen ist, da die Hälfte von Ihnen aus Piraten besteht. Die NPCs sind sehr stark. Sechs oder sieben Totenschädel als Tödlichkeitsgrad und alle sind voll mit diversen Fähigkeiten die sie drei Stufen trainiert haben. Jeder der Kapitäne wäre also alleine für eine Gruppe ein harter Gegner. Sie sind daher eher in der Gewichtsklasse eines Nemesis Gegners für eine Gruppe ab Rang 4 zu sehen.
Jeder der Kapitäne hat dann noch eine spezielle Aktionskarte welche sehr gut zu ihm passt. Die zehn NPC Aufstellerkarten sind etwas für die Bastelfreunde unter den Spielleitern. Man muss diese von Hand auf Pappe Kleben und ausschneiden. Gut, mehr war den PoD Machern mit einem normalen Kartendrucker nicht möglich.

Jetzt der Knackpunkt des Sets.
Wie auch auf dem Stuf for Nonsense Blog, der sich auch mit dem Inhalt des PoDs beschäftigt, fällt am schwersten der fehlende Hintergrund zu den Kapitänen auf.

Ohne das Brettspiel, oder den Roman der Black Library weiß man überhaupt nicht was die einzelnen NPCs ausmacht. Was ihr Antrieb ist, was für ein Schiff  sie befehligen oder wieso zum Frakk sie überhaupt als Kapitäne unterwegs sind. Hier vergibt FFG eine gute Chance solche PoDs in Zukunft zu wiederholen. Es wäre viel schöner, wenn zum Beispiel auf einer der Regelkarten ein Link zu einer PDF Datei gewesen wäre, in der der Hintergrund der Kapitäne, oder ein ganz einfaches Szenario gestanden hätte. Wir leben immerhin in der Zukunft. Gut, hat FFG nicht gemacht, also werde ich das mal in meine zwergigen Patschehändchen nehmen.

In den nachfolgenden Posts werde ich mir das PoD vornehmen um es für den Szenariowettbewerb der Söhne Sigmars auszuschlachten. Zuerst einen Regelteil für eine Seegefecht mit den Mechaniken des Superrolls aus Hero’s Call (noch nicht in deutsch erschienen), dann eine passender Stroryrahmen um in die Geschehnisse aus Dreadfleet zu geraten.

Also, runner von meiner Brücke Ihr Landratten! Arrrr!